Liebe Kate, ich weiss, es nervt, wenn Musikjournalisten immer alles besser wissen müssen.
Lena Katina und Julia Volkova alias t.A.T.u. waren bis vor ihrer Entdeckung durch (den hatten wir doch schon mal) Trevor Horn im Jahre 2002 nur in einigen Teilen der russischen Förderation erfolgreich. Während das Originalalbum „200 По Встречной“ nur wenige 10.000 Einheiten absetzte, wurde das von Horn komplett neu arrangierte Debüt „200 Km/h In The Wrong Lane“ mehr als fünf Millionen mal verkauft. Letztlich ist der einzige jemals erfolgreiche russische Pop-Export nur durch westliche Hilfe in diese Spähren gelangt.
Neben t.A.T.u. hat es bisher nur die russische Dance Formation PPK ohne fremde Hilfe in die europäischen Charts geschafft. Mit ihrem Trance-Track “Resurection” aus dem Film “Siberiade” erklommen die drei DJ´s und Soundtüftler immerhin Platz 3 der UK Verkaufscharts. Auch die deutschen kauften fleissig ihre Maxi-CD. PPK waren über ein halbes Jahr in den Media Control Charts gelistet.
Je t’embrasse, Le Conférencier
Ich war geschockt, als ich am Abend des 26. Septembers 2003 im Autoradio über den plötzlichen Tod von Robert Palmer informiert wurde. Mit 54 erlitt der grandiose Sänger während des Urlaubes mit seiner Partnerin in einem Pariser Hotel einen Herzinfarkt. Als ich endlich zu Hause ankam, holte ich vollkommen bedrückt alle Palmer CDs und Schallplatten aus den Regalen und zelebrierte meine ganz persönliche Gedenkfeier.Palmers Werke haben mich viele Jahre begleitet. Es war mal wieder an der Zeit sich an diesen Gentlemen und Entertainer zu erinnern. Und so werde ich den Abend mit „Know By Now“, „Addicted To Love“ und „I´ll Be Your Baby Tonight”“ (feat. UB40) ausklingen lassen.
Je t’embrasse, Le Conférencier
Jacques Palminger, war das nicht … GENAU! Und er hat einen neuen Geniestreich am Start, in dem er uns erklärt warum Henry Maske ausgerechnet aus der Hüfte stinkt. Chormässig unterstützt von Rica Blunck AKA “Niemand trällert so schön Fick Dich Henry Maske”.
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-kb
… muss das ein Gig gewesen sein, mein lieber Scholli. Weil ich nicht dabei war, greine ich jetzt ein bisschen in mein Keyboard. Aber fangen wir doch mal am Anfang an. [mona_live.jpg ]Mona Mur is back und das ist an und für sich schon mal eine Riesennachricht. Seit ihre Compilation “Into your Eye” erschienen ist, hat sich die Frau zum Glück nicht mehr 100%ig in in die Games-Branche zurückgezogen. Mona hat dort einigen Spielen ihr ganz eigenes düsternes, geheimnisvolles aber nicht minder charmantes Flair aufgedrückt. 2004 erschien Ihre lang erwartete Compilation “Into your Eye” mit alten und neuen Tracks. Und darauf hatten nicht nur ältere Fans schon lange gewartet.
Nach einem Ausflug in die filmische Soundtrackwelt (Fatih Akins’ “Gegen die Wand”) geht es jetzt mit voller Kraft zurück auf die Bühne. Gemeinsam mit dem KMFDM-Gitarist En Esch und Nikko Weidemann – zwei Mitstreitern aus frühen Tagen – interpretiert sie ihr frühes Repertoire ganz neu und spannend … So spannend, dass die Gang zur Zeit im Studio ist, um den heißen Scheiß aufzunehmen. [enesch.jpg]
*Das* hätte ich verdammt gern gesehen
Schilderungen aus gut unterrichteten Kreisen lassen vermuten, dass es sich um ein ziemlich legendäres Konzert gehandelt haben muss. Da gibts nur eins Mona: nochmal machen und zwar bitte in Hamburg! Lange warten wollen wir auch nicht. DANKE!
Statt dessen spielt sie schon wieder in Berlin
Geht nicht? Doch, doch das geht. Mona gibt diesen Freitag tatsächlich schon wieder ein Konzert. Diesmal mit Ihrem langjährigen Mitstreiter St. Claire. Christian St. Claire ist Mediävist und eher sakralen Harmonien verpflichtet. Gemeinsam mit Monas elektronischen Beats auf jeden Fall einen Besuch wert. Was für ein Weg von der ersten Single als “Mona & die Mieter” (u.a. mit Marc Chung, Axel Hacke und FM Einheit).
Also Leute: am Sonnabend den 28. Mai im “ESCHLORAQUE rümschrümp“, Rosenthaler Straße vorbeischauen. Pflichttermin, absolut!
–kb
Mehr Wissen?
- Monas Homepage www.monamur.net
- Das legendäre SNAKE-Video
- Mehr Songs und so bei myspace
- nochn Konzertbericht bei Dorfdisko